Top 3: 2014 – Bücher

Die Welt in Büchern entdecken war auch in diesem Jahr wieder angesagt. Meine ‚Zu Lesen‘-Liste ist immer noch länger und wächst ständig. Doch einige Exemplare davon konnte ich lesen und hab sie fast allesamt äusserst genossen. Hier meine liebsten 3 des Jahres (auch wenn allesamt nicht in diesem Jahr erschienen sind).

 

Yann Martel – Life of Pi

Mit Erfolg hab ich mich dagegen gewehrt, mir den Film anzuschauen bevor ich das Buch gelesen habe. Zum Glück. Das Buch war ein Erlebnis und eines der Lese-Highlight in diesem Jahr. Eine interessante Geschichte auf wunderbare Art verpackt. Mit Bewunderung verfolgt ich Piscine Molitor Patel, kurz Pi, auf seiner Reise über das weite Meer und quer durch die verschiedensten Themen der Welt. Ob Religion, die Tierwelt, Einsamkeit, Familie oder Überlebenswille, fast die ganze Welt ist zwischen diesen beiden Buchdeckeln verpackt. Eine grosse, grosse Leseempfehlung von meiner Seite.

life-of-pi-cover

 

Szczepan Twardoch – Morphin

1939 im zerstörten Warschau. Konstanty Willemann lebt ein Leben im Rausch, aber auch in grosser Ungewissheit und in Angst. Willemann führt ein Leben voll Drogen, Frauen und dem polnischen Widerstand in einer Untergrund-Organisation. Man kann sich kaum vorstellen, wie man die unsichere und ungewisse Zeit in Polen und Warschau besser beschreiben kann. Ein Buch wie ein Rausch, das man kaum beschreiben kann. Die Geschichte ist schnell und lässt sich einfach treiben. Genauso wie Konstanty Willemann in „seinem“ Warschau.

morphin

 

Shehan Karunatilaka – Chinaman

W.G. Karunasena (oder so) ist pensionierter Sportjournalist, ständig betrunken und grosser Cricket-Fan. Um aus seiner fast schon gescheiterten Ehe zu flüchten macht er sich auf die Suche nach dem besten Cricket-Spieler Sri Lankas aller Zeiten, den jedoch niemand mehr kennt. Pradeep Mathew soll der grösste Bowler aller Zeiten gewesen sein. Durch seine Herkunft und seinen sturen Charakter soll ihm die grosse Karriere allerdings verwehrt geblieben sein. Die Suche von W.G. bringt vieles in der Geschichte von Sri Lanka aber vor allem von W.G. selbst ans Tageslicht. Der Erzähler ist eigentlich unausstehlich und doch findet man ihn schlicht sympathisch.

Das Buch überzeugt mit einem grossartig innovativen Erzählstil und einer höchst unterhaltsamen Hauptfigur. Ein tolles Buch und mein Lese-Highlight des Jahres 2014.

chinaman

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