gelesen: Thomas Meyer – Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Motti Wolkenbruch ist 25-jährig, studiert, lebt in Zürich und ist orthodoxer Jude. Bislang hat er streng nach den jüdischen Regeln und vor allem nach jenen seiner Mutter gelebt. Die Universität ist der einzige Ort, an welchem er mit Anders- oder Nichtgläubigen in Kontakt kommt. Und prompt verliebt er sich dort in eine schikse – eine Nichtjüdin – namens Laura.

Seine mame macht sich immer grössere Sorgen um ihren unverheirateten Sohn und den eigenen Ruf als Mutter. So arrangiert sie im Wochentakt neue Treffen mit heiratswilligen Frauen in seinem Alter, doch keine will Motti’s Interesse wecken. Die schikse Laura auf der einen Seite und die strenge, überbesorgte Mutter auf der anderen. Eine Kombination, die sich nur schlecht verträgt.

Wolkenbruchs wunderliche Reise einer Schickse ist ein wunderbares Buch. Sprachlich verbindet der Autor deutsch und jiddisch perfekt, man erhält einen äusserst spannenden Einblick in die jiddische Sprache und in die Gruppe der orthodoxen Juden in Zürich. Der grossartige Humor (ich musst mehrmals laut herauslachen) und die tolle Sprache machen das Buch zu einem kurzweiligen und lustigen Erlebnis und lassen die manchmal etwas sehr zufälligen Ereignisse schnell vergessen. Thomas Meyer bringt dem Leser ein spannendes Thema auf eine sehr unterhaltsame Weise näher.

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