gelesen: Bruce Chatwin – In Patagonia

The History of Buenos Aires is written in its telephone directory. Pompey Romanov, Emilio Rommel, Crespina D.Z. de Rose, Ladislao Radziwil, and Elizabeta Marta Callman de Rothschild – five names taken at random from among the R’s – told a story of exile, disillusion and anxiety behind lace curtains.

Dieses Buch, das ich für den Uni-Kurs ‚Travelling Cultures‘ gelesen habe, beschreibt  diese Geschichten von Exil, Desillusion und den Schwierigkeiten in einem fremden Land. Chatwin ist ein englischer Rucksack-Reisender,  der in den 70er Jahren Patagonien auf seine eigene, ganz spezielle Art und Weise bereiste.

Sein ‚Reisetagebuch‘ In Patagonia besteht zum einen aus eigenen Anekdoten und Erzählungen von interessanten Erlebnissen mit Einheimischen. Den Grossteil des Buches machen jedoch seine Nachforschungen zu verschiedenen Themen aus. Er interessiert sich stark für die Geschichte von Patagonien. Von den Einwohnern will er alles über ihr Leben und jenes ihrer Vorfahren wissen. Zudem bezieht er sich sehr oft auf frühere Werke der ‚Reiseliteratur‘, sei dies von Einheimischen oder Seefahrern.

Für seine Nachforschungen reist er ohne Plan, kreuz und quer durch ganz Patagonien. Nicht selten geht er zu Fuss, fährt mit grossen Lastern mit oder übernachtet auch mal im Freien hinter einem Gebüsch. Er spricht spannende und wichtige Themen in Bezug zu Patagonien und zum Reisen allgemein an. Vorurteile und Stereotypen gegenüber Personen aus verschiedenen Kulturen, der Umgang mit Ureinwohnern, Auswanderung bzw. Immigration oder Identität sind nur einige davon.

Die erste Hälfte des Buches fand ich relativ anstrengend und gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit mochte ich Chatwin’s Erzählweise jedoch langsam. Im Nachhinein finde ich, dass sein Schreibstil perfekt zu seiner Art des Reisens passt.

Sein Reiseziel, ein Stück Haut von einem bestimmten ausgestorbenem Tier zu finden, hat er zum Schluss zumindest Ansatzweise erreicht:

„Well,“ I thought, „if there’s no skin, at least there’s a load of shit.“

And then, poking out of a section, I saw some strands of the coarse reddish hair I knew so well. I eased them out, slid them into an envelope and sat down, immensely pleased. I had accomplished the object of this ridiculous journey.

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