FCW am ESM – Das Team

Wie vor einiger Zeit verkündet, hat die lange Vorbereitung des FC Winkeln auch durchaus ihre Berechtigung. Eine beachtliche Truppe von 9 Personen macht sich im März mit ganz schmalen Langlaufskiern auf den Weg durchs Engadin. Es scheint, als ob das 2-monatige LangLauftraining ganz bewusst auf die Ski Nordisch-Athleten der 2.Liga-Mannschaft massgeschneidert wurde. Doch wer sind denn diese 9 Athleten? Es ist an der Zeit, aus dem Schatten der Anonymität hervorzutreten und die wagemutigen Fussballer bzw. Langläufer vorzustellen.

 

Schlieri

Ja, er hat es verdient an erster Stelle zu sein. Bereits im letzten Jahr war der Ski nordisch König ein Topkandidat der Winkler Langlaufmannschaft. So wurde er bereits vor einem Jahr auf diesem Blog vorgestellt. Das Schicksal stellte ihm jedoch ein Bein, (scharfe Beobachter konnten jedoch keinen Körperkontakt erkennen,) und es wurde ein gerissenes Kreuzband diagnostiziert. Nach langer Pause ist er endlich zurück. Und wie! Mit grosser Motivation und mit viel Elan absolviert er momentan das Lauftraining und ist dabei stets an vorderster Stelle anzutreffen (und zu hören). Wenn in den nächsten Wochen nichts mehr schief geht, kommt er endlich zu seiner Engadiner-Premiere. Wir freuen uns!

 

Raffaele, der Deutsch-Italiener

Wehe, wenn er losgelassen. Auf dem Fussballplatz ist er üblicherweise an ein Viereck namens Strafraum gebunden. Als Torwart ist es nicht seine Pflicht und Aufgabe möglichst viele Kilometer abzuspulen, umso motivierter ist er nun, da er sich die schmalen Latten unter die Füsse schnallen kann. Nach seinen drei Schneetrainingseinheiten hat er wahrscheinlich schon mehr Langlaufkilometer hinter sich als alle anderen 8 Kandidaten. Vermutlich wird er am 10. März derjenige sein, der auf den 42 Kilometern durchs Engadin allen anderen die Skating-Technik beibringen muss. Ein schwieriges Unterfangen, aber Raffaele ist gerüstet.

 

Julian Moritz

Der lange Hüne mit der Mähne. So könnte man den Direktimport aus Köln auch bezeichnen. Als ehemaliger Sportstudent hat er bei den Buchmachern in England eindeutig die besten Wettquoten. Zur Vorbereitung verzichtet er (möglicherweise…, vielleicht…, eventuell…) sogar auf die Faschingszeit in seiner Heimat. Diese Hingabe zu unserem Projekt ist bemerkenswert. Quellen, die nicht genannt werden wollen, fragen sich jedoch, ob er wohl auf Schnee lauffreudiger sei, als am RegioMasters vor ein paar Wochen.

 

Adi, der grosse Appenzeller

Eine Spezies, die vom Aussterben bedroht ist. Aber es gibt sie noch, die Appenzeller über 1.80m. Ansonsten ist Adi der grosse Unbekannte in dieser Vorbereitungsphase auf den Engadiner. Niemand weiss so richtig, wie es um den Fitnessstand des kräftigen Innenverteidigers steht. Dennoch hat niemand so richtig Angst, dass er das Ziel des Engadiners nicht erreichen könnte. Das junge Kämpferherz wird notfalls noch auf allen Vieren ins Ziel kriechen.

 

Nici

Bei Nici, dem jungen Strahlemann aus St. Georgen, brauchte es die grössten Überredungskünste, bis sein Name auf der Teilnehmerliste erschien. Umso schöner für uns, dass wir ihn dennoch für das Team gewinnen konnten. Ein Garant für ein tolles Wochenende im Engadin. Auf die konditionell starken Gene wird er am Engadiner jedoch nicht zählen können. Die hat ihm sein Bruder weggeschnappt. So muss er es wohl auf eine ausgezeichnete Skating-Technik setzen. Kleiner Tipp: Dafür müsstest du einfach vor dem Engadiner mal noch auf Langlauf-Skiern gestanden sein.

 

Michi a.k.a. Trikotzupfer

Die langjährigen Blogbesucher kennen ihn bereits. Michi ist einer der drei Wiederholungstäter unserer Gruppe. Er kann von seiner grossen Engadiner-Erfahrung profitieren und geht die ganze Sache in diesem Jahr gelassen an. Momentan weilt er gerade in Österreich in einem Ski nordisch Trainingscamp und holt sich dort den letzten technischen Feinschliff. Zudem trainiert er noch die Blutgrätsche mit Skiern an den Füssen, um möglichst viele Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Die grosse Frage in diesem Jahr wird für Michi sein: Wie warm bzw. eiskalt ist die Zivilschutzunterkunft? Und wie dick ist sein Schlafsack?

 

Jack, der kleine Appenzeller

Auch Jack kennen wir bereits aus dem letzten Jahr. Hauptberuflich Verwalter der Hauptpost St. Gallen, nebenberuflich Trainer der ersten Mannschaft des FC Winkeln. Nach der starken Leistung im März 2012 steckt er wieder mitten in der Vorbereitung für seinen zweiten Langlaufeinsatz. Zeitgleich wie seine Mannschaft trainiert er zwei Mal wöchentlich in seiner eigenen Laufgruppe (üblicherweise 1-2 Teilnehmer). Spannend wird zu verfolgen sein, wo er seine Nacht vor dem Marathon zubringen wird. Da seine Entscheidung für die Teilnahme am Engadiner reichlich spät getroffen wurde, konnte für ihn kein Platz in der Unterkunft reserviert werden. Da könnte ihm möglicherweise seine Körpergrösse zu Gute kommen. Vielleicht hats ja im kalten Schlafsack von Michi noch Platz.

 

Urs

Das ist eine spezielle Geschichte. Bei einem professionellen Verein würde man bei Urs vom sportlichen Direktor, dem sportlichen Leiter oder dem Sportchef sprechen. Da beim FC Winkeln grosse und mediale Transfers eher selten sind, kennen wir ihn hauptsächlich als guten Typen, mit dem man nach dem Spiel auch mal noch ein Bier trinken kann. Als Langläufer haben wir ihn bis heute noch nicht kennengelernt. Aber dies wird noch früh genug der Fall sein.

 

Pippo a.k.a. philgort

Ich bin der Dritte im Bunde der Zweitteilnehmer. Da es mir im letzten Jahr unheimlich viel Spass gemacht hat, wusste ich noch vor der Ziellinie, dass ich auch am 45. Engadin Skimarathon (oder dem persönlichen 2.) wieder dabei sein möchte. Ein tolles Erlebnis!

 

Da wir auch in diesem Jahr wieder eine tolle Truppe aus alt und jung, sowie gross und klein zusammen gebracht haben, freut es mich umso mehr auf den 10. März, wenn es heisst: Der FC Winkeln am Engadin Skimarathon!

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