Abenteuer Engadiner Skimarathon – Teil XII: Das Material

Gerade einmal dreieinhalb Wochen bleiben noch bis zum vorläufigen Langlauf-Karriere-Höhepunkt. Höchste Zeit, um sich um das richtige Material zu kümmern. Im November des vergangenen Jahres statteten wir dem Jäckli und dem Seitz bereits einmal einen Besuch ab. Allerdings ohne Erfolg. Nun nahmen wir einen weiteren Anlauf. Jack, Holger, der Trikotzupfer und ich waren letzten Donnerstag im St. Galler Sportgeschäft anzutreffen.

Die meiste Zeit verbrachten wir mit dem Probieren der Schuhe. Erstaunlich bequem waren die speziell geformten Salomon-Stiefel. Nur einer mit komisch geformten Füssen konnte sich nicht auf Anhieb mit seinem Schuhwerk anfreunden. Zudem vermisste er die „Carbon“-Aufschrift, welche er nur bei seinen gutaussehenden Kontrahenten erkennen konnte. Ein Farbwechsel zu einem knalligen Gelb konnte ihn auch noch nicht überzeugen. Schlussendlich konnte Jack trotzdem noch einen Schuh finden, der ihm an seine beiden Standbeine passten.

Salomon-langlaufschuh-rs-carbon-skate

Beispielmodell, des Schuhs, welchen der Trikotzupfer und ich erhalten haben.

Nach der Anprobe kamen die obligatorischen Fragen zu Körpergrösse, Gewicht und erwartete Zeit, welche man für den Lauf zu brauchen gedenkt. Jack musste sich diesem Kreuzfeuer der Fragen als erster Stellen und gab für die erwartete Laufzeit 4 bis 5 Stunden an. Diese machte es für die restlichen drei Aspiranten verhältnismässig einfach. Holger’s Antwort auf die Gretchen-(bzw. Zeit-)Frage: „Einfach schneller als Jack.“

Zum Schluss gabs dann sogar noch einen Technik-Crash-Kurs. Die Skating-Technik wurde uns als Trockenübung vorgeführt. So konnten wir den Laden bestens gerüstet den Laden wieder verlassen.

 

Und dann war da ja noch die Sache mit der Skipräparierung. Der fachkundige Verkäufer empfahl uns den Standard-Skiwachs. Er meinte, dass bei unserer beschränkten Erfahrung und unserer noch relativ schwachen Qualität ein Unterschied zum Profi-Wachs nicht bemerkt werden würde. Und wenn schon: Es geht uns ja lediglich darum, den Lauf am 11. März zu beenden. Nicht die Endzeit ist für den Tageserfolg entscheidend. Hierbei ist zu erwähnen, dass der Langlauf-Grünschnabel Lars eigentlich den teureren und angeblich schnelleren Wachs auf seinen schmalen Latten haben wollte. Allerdings wurde diese Investition am Tag danach wieder revidiert.

Fazit: Nach unserer hervorragenden Kondition und der immer grösseren Kraft im Oberkörper konnten wir uns nun auch das passende Material besorgen. Einem erfolgreichen Engadin Skimarathon kann kaum noch etwas im Wege stehen.

 

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