Abenteuer Engadiner Skimarathon – Teil IV: Das Team

In den ersten drei Beiträgen zum Abenteuer ESM wurde stets von unserer Gruppe und den sechs bzw. sieben Teilnehmern gesprochen. Allerdings wusste man als ’nicht-eingeweihter‘ nicht von wem die Rede sein könnte. In diesem Blogpost werden die einzelnen Mitglieder der Neo-Langläufer vorgestellt, damit in Zukunft auch von den Athleten selbst gesprochen werden kann. So kann die harte Vorbereitung auf dem Weg zum Riesenevent jedes einzelnen Gruppenmitglieds verfolgt werden.

Unter den 7 Furchtlosen sind drei Marc’s vertreten und vier der Wintersportler sind verwandt miteinander (Vater, Sohn, Cousin, Onkel, Götti, usw.). Unter diesen äusserst verwirrenden und unübersichtlichen Umständen sowie mit Rücksicht auf die Privatsphäre der einzelnen Personen entschied sich der Verfasser auf die Verwendung der vollständigen Namen zu verzichten und anstatt dessen Übernahmen zu verwenden.

Die folgenden sieben Personen haben sich dazu entschieden den Engadiner Skimarathon 2012 zu bestreiten, ohne davor auf Langlaufskiern gestanden zu sein:

 

Jack:

Die Vorstellungsrunde startet mit der wichtigsten Person der Trainingsgruppe. Jack ist nicht nur der Älteste unserer Gruppe sondern (Hat dies vielleicht einen Zusammenhang?) auch der Kleinste. Zudem ist er in unserem normalen Leben als Hobbyfussballer der Cheftrainer höchstpersönlich. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und Bauchumfangs wurde ihm von den restlichen Teammitgliedern (hierbei ist das Langlaufteam gemeint) erlaubt, sich als einziger mit Schneetraining vorzubereiten. Selbstlos und mutig verzichtet er jedoch auf „jegliches Schneetraining“, wie er selbst sagt. Er beabsichtigt jedoch dafür umso mehr an seiner Kondition und seiner Kraft zu arbeiten… (Ach so! Nun ist klar, wieso wir in dieser Vorbereitung zwei Mal in der Woche ins Fitness-Center gehen.)

 

Holger:

Holger, was für ein Teufelskerl! Der Name ist Programm. Unser Gruppenjüngster ist gleichzeitig auch der Längste… Erstaunlich wenn man in Betracht zieht, dass er der Sohn des kurzen Jack’s ist. Mit dieser Körpergrösse und einer riesigen Spannweite ist er natürlich prädestiniert für einen oberkörperbetonten Sport wie Langlauf. Zudem sollte bei einem solchen waghalsigen Unterfangen auch eine gewisse Verrücktheit in einem stecken. Ist dies bei Holger der Fall? Er ist Bayern und Deutschland Fan. Damit sollte auch diese Frage beantwortet sein.

 

el capitano:

Oh Captain, my Captain… Was einst Walt Whitman in einem legendären Gedicht zum ermordeten US-Präsidenten Abraham Lincoln sagte, trifft auch bei ihm zu. Ein kleiner, aber feiner Unterschied: Er wurde weder ermordet, noch war er US-Präsident. Nein, er ist der Kapitän der ersten Mannschaft des FC Winkeln und schreitet somit furchtlos und beispielhaft voran, wenn es darum geht, den Weg an den Start in Maloja zu finden. (Ob er dann auch das Ziel in S-chanf findet, wird sich zeigen.)

 

Schlieri:

Dieser Athlet wir als einer der Favoriten am Engadiner Skimarathon gehandelt. (Mindestens unter den Top 7 unserer Truppe.) Schliesslich ist der nordische Skisport sein Metier. Normalerweise ist er jedoch mit den breiten Skisprunglatten anzutreffen. Seine Lage in der Luft und die Weite seiner Sprünge hat schon manchen 2. Liga-Schiedsrichter beeindruckt. Bereits oftmals wurde der junge Wilde wegen seinen künstlerischen Flugeinlagen im gegnerischen Strafraum zurückgepfiffen. Allerdings wird in der Gerüchteküche gemunkelt, dass ihm seine koordinativen Fähigkeiten beim technisch anspruchsvollen Skating-Stil ein Bein stellen könnten.

 

Trikotzupfer:

Der Trikotzupfer ist bekannt für seine halsbrecherischen und unsportlichen Einlagen. Wie er selbst auf seinem eigenen Blog sagt, wird „Fairplay klein geschrieben“. So sind auf seinen 42 Kilometern durch das Engadin Stock- und Wadenbeinbrüche seiner Kontrahenten vorprogrammiert, sofern er mit diesen Schritt halten kann. Vor allem auf die Abfahrten durch den Stazerwald darf man gespannt sein: Wer wird gewinnen? Der Trikotzupfer oder die Bäume auf der Strecke?

 

E. Uzi:

Der Herr Uzi komplettiert die Truppe der sieben Samurai. Er war Feuer und Flamme als er vom tollen und spektakulären Projekt erfuhr. Er vertraut auf seiner Marathonstrecke auf die ihm vererbten ESM-Gene. Nach stundenlangen Recherchen konnte herausgefunden werden, dass bereits seine Mutter den Marathon im schönen Engadin schon mehrfach bestritten hat. Auch wenn diese das Langlauf-Können ihres Jünglings noch anzweifelt, wird er innerhalb der Wander- und Langlaufgruppe als Favorit gehandelt.

 

philgort:

Zu guter Letzt noch meine Wenigkeit. Innerhalb der Mannschaft des FC Winkeln konnte ich mir den Ruf des Dauerläufers erarbeiten. Dieses Umstand wirkt komisch wenn man weiss, dass ich hauptsächlich als Innenverteidiger auf dem Platz stehe. Bei solchen ist die konditionelle Verfassung oftmals höchstens nebensächlich. Verständlich wird diese auf den ersten Blick merkwürdige Position jedoch, wenn man die balltechnischen Defizite berücksichtigt. Und so wird es auch im nächsten März sein. Ich verlass mich eher auf meine Kondition als auf die Langlauf-Technik.

 

Dies sind sie nun, die glorreichen Sieben. In den nächsten Wochen und Monaten werden sie verfolgt und beobachtet auf ihrem Weg ins Engadin. Morgen Samstag, dem 3. Dezember, findet bereits der nächste wichtige Teil der langen Vorbereitung an. Die ganze Gruppe (oder zumindest ein grosser Teil davon) tritt zum Gossauer Weihnachtslauf an. Der traditionelle Lauf-Event für Gross (siehe Holger) und Klein (siehe Jack) sorgt jährlich für eine grosse Menschenansammlung. Einige routinierte Läufer (siehe Jack) schaffen es jedoch regelmässig, sich während den langen 4 Kilometern aus der Masse abzuheben und sich einen kleinen Freiraum zu gönnen. Und so trainiert jeder der sieben (Lang-)Läufer auf seine eigene Weise für das Abenteuer Engadiner Skimarathon.

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