Abenteuer Engadiner Skimarathon – Teil II: Die Skimiete

Noch kaum ist der definitive Entscheid gefällt, das Projekt ESM in Angriff zu nehmen, startet ein Teil unserer 6-köpfigen Sport- und Spasstruppe mit der seriösen und minutiösen Vorbereitung. Man kümmert sich bereits um das entscheidende Element an einer Materialschlacht wie dem Engadiner Skimarathon: die Ausrüstung. Natürlich wollen wir uns mit einer besonders guten Materialwahl, einem unheimlich schnellen Wachs einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Und falls wir noch einen lukrativen Sponsorvertrag an Land ziehen (Interessenten bitte in der Kommentarspalte melden) winkt vielleicht sogar ein Service-Mann (oder -Frau) der/die sich um unsere ‚Raketen‘ unter den Füssen kümmert.

So haben wir am vergangenen Samstag aufgemacht in das Sportfachgeschäft unseres Vertrauens (ein bisschen Werbung zahlt sich evtl. mit einem 6-stelligen Werbevertrag aus). Die sympathische Verkäuferin konnte sich das Lachen nicht verkneifen, als sie unserem Unternehmen auf die Schliche kam. Auf die Frage ob wir gedenken in klassischem oder Skating-Stil zu laufen, antwortete ein noch unerfahrener Langläufer unserer Truppe (die Mitglieder werden zu einem späteren Zeitpunkt in einem anderen Blog-Beitrag vorgestellt), was den genau der Unterschied sei. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dämmerte es ihr, dass wir sicherlich noch nie auf Langlaufskiern gestanden sind.

Dennoch wurden wir freundlicherweise bedient. Wir durften Platz nehmen und anatomisch geformte Wintersocken anziehen. Unsere Füsse wurden ausgemessen. (Ein Mitglied erhielt das Urteil: „Du brauchst etwas breitere Schuhe.“)

Doch dann: die Hiobsbotschaft. Zum heutigen Zeitpunkt sei eine sogenannte ‚Weekend-Miete‘ noch nicht möglich. Zuerst müssten die Saison-Mieten noch abgewartet werden, bevor wir die Skier für ein einziges Wochenende irgendwann im März blockieren würden. In anderen Worten: Unsere Vorbereitung ist einfach zu gut und zu seriös. Wir sind viel zu früh dran mit der Reservation unseres erfolgsentscheidenden Materials. Die nette Bedienung ermunterte uns, etwa einen Monat vor dem Grossanlass noch einmal zurückzukommen.

So zogen wir wieder ab, ohne dass wir unsere Ausrüstung reservieren konnten. Aber mit der Gewissheit, dass mit einer solch seriösen Vorbereitung nichts schief gehen kann.

Im nächsten Beitrag folgt ein weiterer Eckpfeiler und Meilenstein für die ‚Road to Engadin‘! Also: dranbleiben!

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