Geocaching – die moderne Schatzsuche

Man hat vielleicht schon einmal davon gehört, eventuell aber auch nicht. Manchem von euch wird dieser Begriff noch etwas Spanisch vorkommen. Ich kann euch jedoch versichern: Es ist Englisch.

Geocaching ist eine Freizeitbeschäftigung, die weltweit immer beliebter wird. Es geht darum, kleinere oder grössere Behälter (eben ein solcher Schatz, auch Cache genannt) mittels Koordinaten und GPS-Empfänger zu finden. (OK, kann sein das ihr immer noch erst Bahnhof versteht… An verschiedenen Bahnhöfen in der ganzen Schweiz sind jedoch auch solche Behälter zu finden.) Online (wo denn sonst) sind alle sogenannten Caches abgespeichert und können von jedem Cacher (so heissen die Personen, die einen solchen Schatz suchen wollen) abgerufen werden. Bei einem (handels-)üblichen Cache sind dort die Koordinaten angegeben, somit weiss man wo genau dieser Behälter versteckt ist. Bei spezielleren Caches muss man zuerst ein Rätsel oder so lösen, um überhaupt zu den erforderlichen Koordinaten zu gelangen. Diese Koordinaten gibt man dann in ein GPS-Gerät (jedes Smartphone ist mittlerweile ebenfalls GPS fähig) ein und dieses Gerät führt einem dann in die Nähe des Verstecks. Bis auf wenige Meter wird man vom GPS-Sender geführt, danach muss dann eigenhändig gesucht werden. (Dabei können auch mal die Finger dreckig werden. Vor kurzer Zeit kamen bei einem Cache gleich noch ca. 2000 „Ohrenschlüfer“ zum Vorschein.) Oftmals sind die Caches äusserst raffiniert und speziell versteckt, so dass man nicht mit dem ersten Griff an den Schatz kommt.

Caches gibts in den unterschiedlichsten Grössen. Von Filmdöschen bis grossen Kisten ist eigentlich alles zu finden, wobei sogenannte Micro-Caches verbreiteter sind. Nun fragt sich der eine oder andere: ‚Was ist denn in einem solchen Versteck zu finden?‘ Auch das ist unterschiedlich. In den kleinsten Dosen ist lediglich ein sogenannter Logstreifen auffindbar. Dort kann man sich als Finder verewigen. Man loggt somit einen Cache. In grösseren Caches hats dann sogar kleine Geschenke (z.B. Legofiguren oder Münzen) mit kleinem Wert. Diese können dann vom Suchenden ausgetauscht werden, wenn dieser das möchte.

Wie Geocaching genau funktioniert, ist im folgenden Film relativ gut erklärt:

 

Nun könnte man vielleicht denken, geocachen sei etwas für ein paar wenige Freaks und dass es nur ganz wenige solche Verstecke gibt. Weit gefehlt… Zumindest das mit den wenigen Caches. Verteilt auf die ganze Welt gibt es mehr als 1.5 Millionen Caches. Rund 5 Millionen angemeldete Geocacher suchen nach diesen kleinen versteckten Schätzen. Allein in St. Gallen sind bereits einige Dosen und Kisten zu finden.

Bild_6

Geocaches in St. Gallen – es gibt noch einiges zu entdecken…

Sogar in kleinen Dörfchen wie Kaltbrunn können Caches gesucht und gefunden werden. Diese grosse Menge an Verstecken entsteht dadurch, dass jeder Cache-Sucher auch eigene Caches verstecken und ins Internet stellen kann. Und so verteilen sich die Caches auf der ganzen Welt… und sind an so manchem erfinderischen und speziellen Ort (Video) versteckt…

Geocaching ist etwas, das wir (unser Geocache-Name ist „2eskimos“ (ich verrat jetzt nicht den Grund dafür)) erst vor kurzer Zeit so richtig entdeckt haben. Es macht uns aber jetzt schon grossen Spass. Bereits 12 (!) (okay, sind nicht soooo viele. Vor allem im Verhältnis zu anderen Cachern die schon mehrere tausend Caches gefunden haben!) solche ‚Schätze‘ haben wir in unserer jungen Karriere geloggt. Es ist einfach toll wie man durch das Geocachen viele ganz neue Orte und Regionen kennenlernt, die man sonst nicht kennenlernen würde. Selbst in St. Gallen sind wir durch die GPS-Signale an Orte geführt worden, die wir überhaupt nicht kannten. Und auch wenn man mal gerade in Schwarzenburg an einem Zivildienst-Kurs ist (kann ja mal vorkommen), gibts auch dort in der Nähe einige Schatzkästchen aufzuspüren. Immer wieder steht man vor Herausforderungen, ob dies nun ein schwieriges Rätsel ist oder wenn plötzlich der Weg zu Ende ist, der Cache aber 200 Meter weiter vorne angezeigt wird.

Geocachen ist eine coole Sache für alle die ihre Freizeit gerne in Freien verbringen und immer mal wieder neue Orte und Gebiete kennen lernen wollen. Auf geocaching.com kann man sich anmelden und dort sind auch gleich alle GPS-Schatztruhen der Welt aufgelistet. Und die Suche kann beginnen…

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One comment on “Geocaching – die moderne Schatzsuche

  1. TFTC oder besser gseit TFTP(P=post)!H??sch z’Schwarzeburg nomol ein?? ch??ne logge?Find ??ses neue Hobby uf jede Fall d?? Hit 🙂

Kommentare

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