Ball im Netz – III

Nach einer etwas längeren Sommerpause melde ich mich mit einem weiteren Ball im Netz zurück. Nach einem sehr video-lastigen Ball im Netz – II gibts diesmal etwas mehr zu lesen. Für alle die mit lesen noch etwas Schwierigkeiten haben, sind die ersten zwei Teile jedoch wie gewohnt nicht in Textform.

 

Ball im Netz im Ball im Netz

Nachdem der letzte BiNiBiN in Nordamerika gefunden wurde, gehts heute etwas weiter südlich. Genau, nicht mehr Nord- sondern Südamerika. Genau genommen in Brasilien. Richtig brasilianisch ist dann auch Neymars Tor:

 

Frauen-WM

Dass auch die Damen immer wieder für sehenswerte Tore gut sind, war in den letzten Wochen während der Frauen-Weltmeisterschaft zu sehen. Für alle, die die WM verpasst haben (so wie ich zum Beispiel), stellten einige nette Leute eine Zusammenstellung von ganz ansehnlichen Toren ins Netz:

 

Standard Lüttich

Aus aktuellem Anlass komme ich auf einen Verein zu sprechen, der nur höchst selten irgendwelche Aufmerksamkeit in der Schweiz findet. Entweder sie spielen die Champions-League-Qualifikations-Spiele gegen den FC Zürich (so wie letzten Mittwoch und nächsten Mittwoch), oder aber der Klub ist Thema einer wunderbaren schriftlichen Liebeserklärung durch einen belgischen Schriftsteller. Dieser Essay des belgischen Autors Dimitri Verhulst wurde im Fussballmagazin 11Freunde publiziert. Verhulst beschreibt in genialer Art und Weise, was ihm dieser Verein bedeutet und wieso er sogar einen Fanschal trägt, wenn er ein Spiel von Standard im Radio verfolgt.

„In diesen traurigen Zeiten, da der Abdruck von Bestenlisten, Umfragen und Charts mehr und mehr über den Mangel an gediegener journalistischer Arbeit hinwegtäuschen soll, haben die Leser der niederländischen Zeitung ‚De Volkskrant‘ die Stadt Lüttich (Liège für die französisch-, Luik für die niederländischsprachigen Leser) zum zweithässlichsten Ort Europas gekürt. Noch hässlicher also als Glasgow oder Belfast. Hässlicher als Tschernobyl. (…) So eine Stadt muss wirklich sehr hässlich sein. Doch wie auch immer: Es ist der Fussballklub dieser für ihre Hässlichkeit so sehr gerühmten Stadt, für den seit Jahren mein Herz als treuer Fan schlägt.

Dabei muss ich schnell hinzufügen, dass ich hier Standard Lüttich meine, Royal Standard de Liège, um genau und den Kleinigkeitskrämern einen Schritt weit voraus zu sein. Denn die Stadt hat noch einen Verein, was nicht zu verwundern braucht, weil man auf dem Platz nun mal nur maximal elf Spieler benötigt und Lüttich ungefähr 200’000 Einwohner zählt, über eine halbe Million sogar, wenn man den Grossraum dazu nimmt.“


„Ausser zwei Vereinsschals befinden sich in unserer Garderobe: zwei Mützen und dito Trikots, ein Fleece-Pullover mit dem Vereinswappen unseres Klubs nebst einer gefütterten Weste mit seinem Logo. Das Einzige, das hier für mein Empfinden noch fehlt, ist eine schöne warme Wollmütze, aber ich glaube, ich bin von diesem Kleinod nur noch einen Geburtstag entfernt.

Nun könnte die Aufzählung all dieser sportlichen Paraphernalia den Eindruck erwecken, der Autor – ich also – sei reichlich gestört, und meine Intelligenz ungefähr auf dem Niveau von Sammlern von Bierdeckeln, Erstausgaben von Comics und porzellanenem Nippes. Doch wer nicht bereit ist, in Stammesfarben ins Stadion zu gehen, darf sich nicht Fan nennen. …“


„Natürlich befinden sich unter all diesen Fans auch Leute, die ich unter anderen Umständen niemals ertragen könnte. Schreckschrauben von Weibern, Arschgeigen von Typen; doch ein schöner und tröstlicher Gedanke ist es, dass all diese auf den ersten Blick so unvereinbaren Personen sich doch in Kürze hinter einem Banner werden vereinigen können. Zwar nur für den Moment, doch die Vereinigung ist real und kommt von Herzen. Es gibt tatsächlich so was wie ‚Fussballfrieden‘. …“

 

Ein genial witziger Essay, den ich jedem (auch solchen die nicht so fussball-interessiert sind) empfehlen kann. Der Essay kann in der Februar-Ausgabe (Nr. 111) des 11Freunde-Magazins gefunden werden. Falls bei euch genau diese Ausgabe der 11Freunde-Sammlung (auch die 11Freunde-Hefte kann ich nur wärmstens empfehlen) fehlt, könnt ihr diese natürlich auch gerne bei mir ausleihen.

 

Stylus SX600FW mit minimalen optischen Mängeln

In Online-Auktionshäusern wird ja mittlerweile wirklich fast alles verkauft. Da ist ein Drucker eigentlich nichts aussergewöhnliches… würde man meinen. Das Gerät dieses Anbieters wird allerdings als „gebraucht“ angeboten. In einer ausführlichen Beschreibung erklärt er, was damit gemeint ist und wie es zu den „minimalen optischen Mängeln“ gekommen ist.

Epson Stylus SX600FW Top Zustand

Unbedingt lesen und die Fragen am Ende nicht vergessen.

Viel Spass!

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