Reflexion Teamarbeit 2.0

Dieser Blog entstand im Rahmen des Uni-Kurses Teamarbeit 2.0. Als Abschluss des Kurses und des Semesters möchte ich den Kurs hier reflektieren. Das bloggen ist nicht das Einzige, was ich in den letzten Monaten in diesem Kurs kennen lernen durfte. Jede Menge nützliche Tools, Adobe Connect und viele interessante Einblicke in die Welt des Web 2.0 haben den Unterricht äusserst lohnenswert gemacht. Mein Fazit fällt grösstenteils positiv aus.

 

Der Kurs

Als ich mich im letzten Winter für diesen Kurs einschrieb, wusste ich nicht wirklich, auf was ich mich da genau einliess. Ich liess mich überraschen und besuchte die erste Stunde ohne grosse Vorkenntnisse über das Web 2.0. Die interaktive Gestaltung des Unterrichts hat mich sehr angesprochen. Das erlernte konnte man meist gleich am eigenen Laptop ausprobieren. So lernte man die vorgestellten Tools und Methoden viel besser und schneller kennen, indem wir uns vertieft damit auseinandersetzten. Der Kurs war somit sehr anwenderorientiert und praxisnah, was ihn für mich besonders auszeichnet.

Viele verschiedene Anwendungen habe ich in ‚Teamarbeit 2.0‘ kennengelernt. Einige kannte ich schon, von anderen hab ich schon gehört und viele waren mir noch völlig unbekannt. So lernte ich dank dem Kurs verschiedenste Tools wie Google docs, Typewith.me, diigo und delicious kennen. Einige hab ich einfach mal ausgetestet und andere fand ich so gut und nützlich, dass ich sie gleich in Betrieb genommen hab und heute noch brauche. So verwende ich jetzt beispielsweise Dropboxwunderlist und wie ihr seht posterous (dazu unten mehr). Rückblickend kann ich sagen, dass ich einige Programme und Web 2.0 Anwendungen noch besser kennen gelernt hätte. Denn nun, da ich mehr über solche Tools weiss, finde ich immer wieder solche, die mich ebenfalls interessieren würden.

Bild_4

Quelle: „Stabilo Boss“

 

Was mich der Kurs aber am meisten gelehrt hat, ist etwas anderes. Effektiveres Arbeiten ergibt sich nicht indem man möglichst viele Web 2.0 Anwendung benutzt. Ich finde jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Applikationen zur eigenen Arbeitsweise passen. Und hier gilt für mich der vielzitierte Satz: „Weniger ist mehr“. Ich beschränke mich auf eher wenige Tools, welche ich jedoch optimal einsetzten kann und die zu meinem Arbeitsstil passen. Bei einer grossen Menge von Anwendungen steigt bei mir parallel auch der Zeitaufwand dafür. Und das Ziel von Web 2.0 ist ja die Arbeit produktiver und effizienter zu gestalten. Ich denke bei meiner kleinen Auswahl von praktischen Gehilfen aus dem World Wide Web ist dies für mich optimal möglich.

 

Adobe Connect

Eine spannende Erfahrung war die Präsentation mit dem Webconferencing Tool Adobe Connect. Das Halten der Präsentation war extrem speziell und zu Beginn relativ komisch, weil man einfach in einem leeren Raum sitzt und in den Computer hinein spricht. Manchmal vergisst man fast, dass einem am anderen Ende noch Leute zuhören. Es wurde mir bewusst, wie wichtig die Interaktion mit dem Zuhörer ist, wenn man sich physisch nicht sehen kann. Die Möglichkeit sich mit anderen Leute zu „treffen“ ohne dass man persönlich vor Ort sein muss, finde ich extrem praktisch und in der heutigen Welt äusserst zeitgemäss. So nutzten wir in unserer Gruppe Adobe Connect gleich um uns für die Präsentation vorzubereiten. Dies ist natürlich sehr komfortabel und hat bei uns auch gut funktioniert. Gerade für Gruppenarbeiten kann ich mir gut vorstellen Adobe Connect auch in Zukunft zu verwenden.

 

Der Blog

Was mir aber am ganzen Kurs am meisten Spass gemacht hat, war der Blog. Das betreiben eines Blogs war wahrscheinlich die angenehmste Prüfungsleistung in meiner bisherigen Uni-Karriere. Schwierig fand ich allerdings das Initiieren einer guten Diskussion. Die Posts wurden kaum kommentiert und so war es schwierig über die Kommentar-Funktion mehr Interaktion herzustellen.

Spannend fand ich zudem das Lesen anderer Blogs. Zum einen natürlich die Teamarbeit 2.0-Blogs meiner Kommilitonen, aber auch andere. Ich habe in den letzten Monaten viele originelle, witzige und interessante Blogs kennen gelernt, welche mich nun zu ihren regelmässigen Lesern zählen dürfen. 

Posterous fand ich einen sehr guten Blog-Anbieter für Neueinsteiger. Alles ist extrem simpel aufgebaut und man versteht intuitiv wie das bloggen funktionieren soll. Allerdings hat mich in den letzten Wochen mehr und mehr gestört, dass man in der Gestaltung des Blogs doch ziemlich limitiert ist. Man hat ca. 20 vorgefertigte Designs, welche man dann aber praktisch nicht mehr anpassen kann. Vor allem würde ich gerne die Seitenleiste mit den Tags und dem Archiv selber anpassen können. Für eine nächste Durchführung des Kurses wäre beispielsweise auch wordpress ein Provider, der dem Blogger viel bietet.

Nun da der Kurs zu Ende ist, werde ich meinen Blog mit Vergnügen weiterführen. Deshalb wird auch in Zukunft immer wieder mal etwas Neues zu finden sein.

 

Zum Schluss kann ich noch zwei Ratschläge geben:

  1. Ich kann den Kurs „Teamarbeit 2.0“ nur empfehlen. Sehr interessant und anwenderorientiert.
  2. Schaut mal wieder auf dem Blog vorbei oder abonniert euch gleich den Newsletter (unten links)
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2 comments on “Reflexion Teamarbeit 2.0

  1. Danke f??r Ihre ausf??hrlichen und offenen Nachgedanken – sehr n??tzlich f??r mich und andere. Und Gratulation zu Ihrem Blog insgesamt, er ist in der Gruppe "top" und erf??llt alle Kriterien, die mir wichtig zu vermitteln waren, voll.Dass eine Diskussion schwer zu initiieren ist, zeigt das ganze Mitmachweb – schauen Sie mal die Daten zur "Forrester Ladder of Participation". Das ist gut, das zu wissen und zu beachten, wenn man "Gespr??chsplattformen", insb. im Marketing oder Wissensmanagement in Unternehmen plant.Eine Masterarbeit (schauen Sie in einigen Wochen mal nach der von Jonathan Riegel) hat f??r Studienaktivit??ten an der HSG die Tools ausgew??hlt, die kostenlos sind und keine lokalen Installationen verlangen. Stand Mai 2011 sind dies: Wunderlist, Google Docs, Dropbox, Creately, Evernote, Studyblue, Google Scholar, TeamLab, Netvibes, Tinychat und Doodle. Da finden sie vermutilch noch eins, das sich sicher lohnt. Wer MA schreibt, sei noch auf Mendeley hingewiesen.

  2. Vielen Dank f??r das Feedback!Werde mir die Tools sicherlich mal noch anschauen. Es sind immer wieder ganz interessante Dinge zu entdecken.

Kommentare

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